„Lückenhafte Berechnung“ :
Haftstrafen für Ingenieure nach Brückeneinsturz

Lesezeit:
Aufräumen nach den Unglück: Bagger ziehen am 27. Juni 2016 an der eingestürzten Talbrücke Schraudenbach an der Autobahn A7 bei Werneck (Bayern) herabgestürzte Teile auseinander.
Aufräumen nach den Unglück: Bagger ziehen am 27. Juni 2016 an der eingestürzten Talbrücke Schraudenbach an der Autobahn A7 bei Werneck (Bayern) herabgestürzte Teile auseinander.dpa

2016 war ein Bauarbeiter ums Leben gekommen und 14 weitere Arbeiter verletzt worden, als das Gerüst der Schraudenbach-Talbrücke in die Tiefe stürzte. Nun hat das Landgericht Schweinfurt wegen fahrlässiger Tötung zwei Ingenieure zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt.

Rund 1500 Tonnen Beton für den neuen Abschnitt an der bayerischen Schraudenbach-Talbrücke waren schon eingefüllt, als am 15. Juni 2016 das Traggerüst zusammenbrach und das frisch betonierte, 42 Meter lange Brückenstück in die Tiefe stürzte. 13 Bauarbeiter wurden 22 Meter tief in den Abgrund gerissen. Ein 38 Jahre alter Kroate kam bei dem Einsturz südlich des Autobahnkreuzes Schweinfurt/Werneck ums Leben. Die weiteren Arbeiter wurden verletzt – drei von ihnen lebensgefährlich, sechs weitere Männer schwer. Zudem wurden zwei am Boden tätige Männer leicht verletzt. Wer ist verantwortlich für den Einsturz des Gerüsts?

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen Hof
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegedienstleitung (m/w/d) in der ambulanten Pflege
Caritasverband für die Stadt Bonn e. V.
Zum Stellenmarkt