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Dow im Plus : Wall Street startet mit Gewinn in Berichtssaison

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Ein Verkaufsschlager von Johnson & Johnson Bild: AP

Der amerikanische Aktienmarkt startet mit einem Plus in die Woche nach Ostern. Besonders stark steigt der Aktienkurs des Gesundheits- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson.

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          In New York hat der Dow Jones Industrial am Dienstag nach seinem schwachen Wochenauftakt wieder zugelegt. Der Wall-Street-Index gewann in der ersten Stunde 2,6 Prozent auf 24.011 Punkte. Für Optimismus sorgten Exportdaten aus China, die besser als erwartet ausgefallen waren.

          Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 2,87 Prozent auf 2840,86 Punkte vor. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100, der sich bereits am Vortag freundlich präsentiert hatte, ging es um 3,4 Prozent auf 8618 Punkte hoch. Amazon-Papiere markierten ein Rekordhoch.

          Stärker im Blick steht am Dienstag die startende Berichtssaison amerikanischer Unternehmen mit Zahlen der Bank JP Morgan und des Pharmakonzerns Johnson & Johnson. Für Unsicherheit sorgt weiter die grassierende Coronavirus-Pandemie.

          Die Papiere von Johnson & Johnson haben am Dienstag nach Quartalszahlen mit plus 4,7 Prozent auf 146,44 US-Dollar die Spitze im amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial erobert. Analyst Matt Miksic von der Schweizer Bank Credit Suisse sprach von einem beeindruckenden ersten Jahresviertel des Gesundheits- und Konsumgüterkonzerns. Er beließ seine Einstufung für die Aktien auf „Outperform“ mit Kursziel 155 Dollar. Damit liegt er knapp über dem Rekordhoch bei 154,50 Dollar von Anfang Februar.

          DOW JONES

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          Gegen Ende März waren die Papiere im Zuge des weltweiten Börsencrashs wegen des Coronavirus-Ausbruchs bis auf 109,16 Dollar abgesackt. Davon haben sie sich inzwischen wieder deutlich nach oben abgesetzt und eine klassische V-förmige Erholung vollzogen. An diesem Dienstag erreichten sie in der Spitze 147,42 Dollar und pirschten sich damit wieder an ihr Rekordhoch heran.

          Der Pharmakonzern rechnet wegen der Virus-Krise im laufenden Jahr nun mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang und nimmt für die Entwicklung eines eigenen Impfstoffkandidaten gegen die Covid-19-Lungenkrankheit verstärkt Geld in die Hand. Die Aktionäre können sich trotz der Krise über eine erhöhte Dividende freuen. Die vierteljährliche Ausschüttung werde im Vergleich zum Vorjahr von 0,95 Dollar auf 1,01 Dollar angehoben, hieß es.

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