FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Bitcoin in der Kritik :
Können russische Oligarchen Sanktionen mit Kryptowährungen umgehen?

Von
Fabian Schär, Katrin Schuler
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Die Verbotspläne für Bitcoin durch das EU-Parlament sind vorerst vom Tisch.
Die Verbotspläne für Bitcoin durch das EU-Parlament sind vorerst vom Tisch.dpa

Es wird befürchtet, dass russische Oligarchen mit Bitcoin westlichen Sanktionen umgehen könnten. Doch Transaktionen über die „Public Blockchain“ sind einsehbar und bergen ein hohes Risiko.

Kryptowährungen waren in den letzten Tagen überall in den Medien. Während Kritiker die Gefahr sehen, dass Bitcoin und Co. von russischen Oligarchen zur Umgehung der westlichen Sanktionen genutzt werden könnten, lobpreisen Befürworter die beachtliche Summe an Spendengeldern, welche die ukrainische Regierung in Kryptoassets erhalten hat. Kryptobasierte Anlagen scheinen allgegenwärtig und nun auch in der bitteren Realität des Krieges angekommen zu sein. Glaubt man den vielen Medienberichten, scheinen beide Seiten die neue Technologie stark für ihre Zwecke zu nutzen. Eine genauere Betrachtung zeigt aber, dass diese Behauptungen meist wichtige Fakten ausblenden, und zwar aufseiten der Kritiker wie auch der Befürworter.

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