Danke, Super Mario :
Wie Tokios Börse Trumps Drohungen trotzt

Lesezeit:
Trotz des nichtgeklärten Zollstreites mit den USA: Der Nikkei befindet sich seit Anfang im Aufwind - auch wenn er wie hier wieder unter die Marke von 40.000 Punkte gerutscht ist.
Trotz des nichtgeklärten Zollstreites mit den USA: Der Nikkei befindet sich seit Anfang im Aufwind - auch wenn er wie hier wieder unter die Marke von 40.000 Punkte gerutscht ist.Reuters

Die drohenden US-Zölle lasten schwer auf Japans Autokonzernen. Der Leitindex Nikkei erklimmt trotzdem selten gesehene Höhen – dank zweier anderer Branchen.

Donald Trump hat die Daumenschrauben noch einmal angezogen. In der vergangenen Woche hat der amerikanische Präsident Zweifel daran geäußert, dass ein Abkommen zu seinen angedrohten Zöllen mit Japan erreicht werden könne. Nach monatelangen Verhandlungen drohte er Tokio sogar mit noch höheren Zöllen als den bislang bekannten. Sie könnten auch auf 30 oder 35 Prozent liegen. Japans Ministerpräsident Shigeru Ishiba hielt am Wochenende in einem Fernsehinterview trotzig dagegen: Das Land sei auf alle Zollszenarien vorbereitet und willens, seine Interessen weiterhin hart zu verteidigen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.