Peking blockiert : Qualcomm wird Opfer des Handelskriegs

Der amerikanische Halbleiterhersteller wollte für 44 Milliarden Dollar einen niederländischen Konkurrenten übernehmen. Weil der Geschäfte in China macht, musste Peking dem Deal zustimmen – was es nicht getan hat.
Bis zum Schluss hatte der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin und Wirtschaftsminister Wilbur Ross die chinesische Regierung davon zu überzeugen versucht, den geplanten Zusammenschluss in der Halbleiterindustrie vom Handelskrieg zu trennen. Vergeblich: am Mittwoch hat der Halbleiterhersteller Qualcomm aus Kalifornien sein Bemühen aufgegeben, für 44 Milliarden Dollar den niederländischen Halbleiterhersteller NXP Semiconductors aus Eindhoven zu übernehmen – weil Peking seine Zustimmung zu dem Geschäft nicht gegeben hat.





