Börsengang :
Alibaba ante portas

Christian Geinitz, Peking
Ein Kommentar von
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Der Börsengang von Alibaba macht klar: In Fernost bringen auch Online-Dienstleistungen Umsatz. Riskant sind die Investments aber allemal.

Egal ob es der bisher größte Börsengang in Amerika wird oder zumindest der umfangreichste seit Facebook: Die Pläne des chinesischen Internethandelshauses Alibaba in New York schlagen hohe Wellen. Der restlichen Welt wird langsam bewusst, dass sich in Fernost nicht nur mit Kapital- und Konsumgütern viel Geld verdienen lässt, sondern auch mit modernen onlinebasierten Dienstleistungen.

Alibabas Größe, sein rasantes Wachstum und seine hohen Gewinnmargen sind verlockend für Anleger aus aller Welt. Doch wie so oft in China ist gerade deshalb auch Vorsicht geboten. Denn die Märkte, Institutionen und Regulierungen des Riesenlandes sind noch nicht so stabil, wie sie es sein müssten, um Investoren in Sicherheit zu wiegen.

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So bewegen sich Alibabas milliardenschwere Finanzgeschäfte im Internet - die zunächst nicht Teil des Börsengangs sind - in einer regulatorischen Grauzone. Die dort angezapften Geld- und Kreditmärkte gelten als aufgebläht und wenig transparent, als hochrentierlich, aber eben auch als sehr riskant. Aktienkäufer sollten den Einstieg prüfen, dürfen sich aber nicht von den Zahlen blenden lassen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

 

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