Salzburger Festspiele : Eine Lady, wie von Verdi erträumt

Krzysztof Warlikowski zeigt an Giuseppe Verdis „Macbeth“ das Grässliche unserer Gegenwart. Durch den Gesang von Asmik Grigorian und Vladislav Sulimski wir diese Oper zu einem großen Ereignis.
Die Tadolini ist von guter und schöner Gestalt; und ich möchte, dass die Lady hässlich und böse aussieht. Die Tadolini singt vollkommen; ich aber möchte, dass die Lady nicht singt. Die Tadolini hat eine stupende Stimme, klar, flüssig, kraftvoll; und ich hätte lieber, dass die Lady mit einer harschen, erstickten und hohlen Stimme singt. Die Stimme der Tadolini klingt wie die eines Engels – und ich möchte, dass die Stimme der Lady teuflisch klingt.“
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