Inszenierung von René Pollesch :
Fakten machen nicht froh, Fiktionen schon eher

Von
Irene Bazinger
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Immer schön locker in der Hüfte bleiben: Wenn Erdenbewohner und Außerirdische einander näherkommen, geht es zur Sache.
Immer schön locker in der Hüfte bleiben: Wenn Erdenbewohner und Außerirdische einander näherkommen, geht es zur Sache.Luna Zscharnt

Völlig losgelöst: René Pollesch inszeniert am Deutschen Theater Berlin „Liebe, einfach außerirdisch“. Das ist bestes Theater, das kunstvoll die Frage aufwirft, was Sein ist und was Schein.

Wenn in einem Theater auf der Bühne eine Rakete steht, weiß man, dass die Figuren ganz hoch hinauswollen. Oder dass sie von sehr weit her kommen. In „Liebe, einfach außerirdisch“, dem neuen Stück von René Pollesch, dessen Uraufführung er jetzt selbst am Deutschen Theater Berlin inszenierte, überschneiden sich beide potentiellen Handlungsstränge definitiv in ebendiesem Flugkörper: Mensch und Alien treffen zusammen und wissen nicht, wie ihnen geschieht.

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