Perecs „Gehaltserhöhung“ :
Im Kreislauf der Vergeblichkeit

Von
Irene Bazinger
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Slapstick-Komik aus Verzweiflung: Die vielen Gesichter des aufstiegswilligen Angestellten in der Berliner Inszenierung.
Slapstick-Komik aus Verzweiflung: Die vielen Gesichter des aufstiegswilligen Angestellten in der Berliner Inszenierung.Eike Walkenhorst

Eine literarische Entdeckung und ein theatralischer Coup: Anita Vulesica inszeniert „Die Gehaltserhöhung“ von Georges Perec am Deutschen Theater Berlin.

Über Geld redet man nicht, heißt die gängige Devise, und vielleicht macht das zum Beispiel Gehaltsverhandlungen so schwierig. Denn es verlangt schon einiges, gegenüber Vorgesetzten seine eigene Arbeit in einer Weise darzustellen, dass sie besser dotiert wird als bisher, und also konkret über Geld – und zwar über mehr Geld – zu sprechen. In seinem 1970 in Paris uraufgeführten Stück „Die Gehaltserhöhung“ versuchte Georges Perec (1936 – 1982), diese Problematik nach allen Regeln der theatralischen Rechenkunst durchzuexerzieren.

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