Die Kunst der Synchronisation :
Kennen Sie den Schwarzwaldtruthahn?

Von
Markus Engelhardt
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Der eine spielt, der andere spricht: Beim Synchronisieren muss die daraus erwachsende Schnittmenge stimmen.
Der eine spielt, der andere spricht: Beim Synchronisieren muss die daraus erwachsende Schnittmenge stimmen.dpa

Nirgendwo wird so viel synchronisiert wie in Deutschland. Trotzdem können die Synchronisatoren es den Leuten nur schwer recht machen. Wie kommt das nur? Diese Spezialisten leisten hervorragende Arbeit.

Eine junge französische Theaterkritikerin, die Thomas Ostermeiers Inszenierung von „Die kleinen Füchse“ an der Berliner Schaubühne besuchte, wunderte sich, warum es keine englischen Untertitel (beziehungsweise Übertitel) gab, wie bei internationalen Theaterfestivals üblich. Sie habe kein Wort verstanden. In Zeiten weltumspannender Vernetzung, in denen scheinbar jeder jederzeit mit jedem kommunizieren kann, ist man dann doch ein wenig überrascht, dass es so etwas überhaupt noch gibt: Sprachbarrieren.

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