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01.08.2019, 18:17 Uhr | Feuilleton
Inszenierung

Die Inszenierung – also die öffentliche Präsentation von bildender oder darstellender Kunst oder auch vom Menschen selbst – hat eine lange Tradition. Der Begriff an sich stammt aus dem Theaterwesen und wurde im 19. Jahrhundert geprägt. Das Wort gibt Aufschluss über die Bedeutung: Der Regisseur setzt mit seiner Inszenierung ein Werk in Szene.

Inszenierung als Darstellungsmittel in der Kunst
Im Theater, aber auch in der darstellenden Kunst, wird der Begriff Inszenierung per Definition meist dann verwendet, wenn es um mehr geht als darum, ein Exponat einfach auszustellen. Licht, Ton und andere dramaturgische Mittel kommen zum Einsatz, um die Wirkung des Objekts oder des Theaterstücks zu verstärken. Der Begriff bezeichnet insgesamt szenische Umsetzungen in einem abgegrenzten Raum wie der Bühne und vor Publikum, sei es im Bereich des Theaters, des Films oder bei Audioproduktionen. Entscheidend dabei ist, dass eine Inszenierung stets eine individuelle Interpretation des Werkes ist – mit eigener Intention.

Die Inszenierung des Selbst
Nicht nur Autoren, Künstler oder andere Personen öffentlichen Interesses tun es: Die Selbstinszenierung soll das persönliche Handeln ins rechte, genauer gesagt ins beabsichtigte Licht rücken. In Soziologiekreisen wird die Selbstdarstellung, die jeder von uns betreibt, als Performance bezeichnet. Immer sind Inszenierungen dazu gedacht, andere in bestimmten Punkten strategisch zu beeinflussen.

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