Weltgrößte Videospielmesse : Zwischen Werbewelle und Weltenbau auf der Gamescom

Mehr vom Gleichen, aber anders – so ließe sich das aktuelle Angebot der Videospielindustrie, wie es auf der Eröffnungsveranstaltung der Gamescom 2025 vorgestellt wurde, zusammenfassen. Doch es gibt auch Lichtblicke und ein seltenes Bekenntnis.
Man stelle sich vor, die Frankfurter Buchmesse würde so eröffnet wie die Videospielmesse „Gamescom“ in Köln. Eine gefüllte Halle, eine Videoleinwand von der Größe eines halben Fußballfeldes (in etwa) und dann: ein einziger moderierter Werbeblock in Teleshopping-Manier: „pre-purchase now“, kauf die Katze im Sack. Im Fall der Buchmesse würden dann unter dem Jubel des Publikums unfertige Buchtitel angekündigt – „der neue Kehlmann, oder endlich: der letzte George R.R. Martin“ –, Waschzettel würden im Akkord verlesen; Autoren dürften je nach Verlagsbudget in drei Sätzen ihr Werk bewerben und in die Runde grüßen.


