„The Witcher“ bei Netflix : Keines Hexers würdig

Henry Cavill schlüpft ein letztes Mal in die Rolle des Geralt von Riva. Seinen Abgang bei der Serie „The Witcher“ hat er zur rechten Zeit gewählt. Wer das vorläufige Finale sieht, weiß warum.
Die Welt, in der sich Geralt, der Hexer, bewegt, ist düster, komplex und voller moralischer Grautöne. Liebe und Hass, Zweifel und Tragik – in der Pentalogie, die der polnische Autor Andrzej Sapkowski in den Neunzigerjahren erschaffen hat, gibt es davon eine Fülle. Die Geschichten des Hexers Geralt von Riva, des großen Monsterschlächters, tauchen tief in die slawische Sagenwelt ein und sind voller kluger, satirischer Momente. Die darauf fußende, seit 2007 erschienene „The Witcher“-Videospielreihe des polnischen Studios CD Project Red nahm die Motive auf und gewann eine große Fangemeinde. An den Erfolg des Spiels versuchte Netflix anzuknüpfen: 2019 startete die Serienverfilmung der Bücher mit Henry Cavill als weißhaarigem Hexer in der Hauptrolle.


