TV-Serie „Eine Billion Dollar“ :
Nur mal kurz die Welt retten

Von
Oliver Jungen
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Soll die Welt retten: Philip Froissant als John Fontanelli
Soll die Welt retten: Philip Froissant als John FontanelliParamount+

Die Serie „Eine Billion Dollar“ nach einem Roman von Andreas Eschbach ist naives Gedankenspiel, aber großer Filmstoff: Kann man den Kapitalismus kapitalistisch besiegen?

Disruption war einmal ein Zauberwort. Als die Tech-Grünschnäbel im Silicon Valley begannen, die gewachsene Ökonomie aus den Angeln zu heben, hatten viele tatsächlich die Vision einer offeneren, gerechteren Welt. In nur wenigen Jahren verwandelten sie sich von mittellosen Studenten in rücksichtslose Turbokapitalisten. Da scheint es legitim, sich zu fragen, ob nicht eher die umgekehrte Strategie funktionieren kann: einen phantastilliardenstarken Reichtum zu nutzen, um die Welt über Börse und Aktienkurse zu retten; Disruption von oben sozusagen.

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