„Netflix True Royality“ : Adel verpflichtet

Warum soll man sich mit Fiktionen begnügen, wenn die royale Realität verrückter ist als jeder ausgedachte Plot: Mit „Netflix True Royality“ will das Portal Monarchisten glücklich machen
Was Netflix will? Uns süchtig machen natürlich und Serienjunkies bei der Stange halten. Was aber ist mit all den medial Zuckersüchtigen, die gierig sämtliche Vor-, Live- und Nachberichte über die Royal Wedding in Windsor Castle verschlungen haben und nun zittrig werden, weil Neu-Herzogin Meghan seither nur drei öffentliche Auftritte absolvierte, an denen das Aufregendste ihre hautfarbenen Nylonstrumpfhosen waren? Die nächste Hochzeit bei den Windsors findet erst im Oktober statt, wenn eine Nebenlinien-Prinzessin jemanden heiratet, dessen Namen wir leider auch schon wieder vergessen haben, und der hässliche Brexit-Alltag drängt sich erbarmungslos in den Vordergrund. Doch Netflix weiß Rat, zumindest für die Briten.





