Neue Tolkien-Verfilmung :
Aus der Frühzeit von Mittelerde

Von
Bert Rebhandl
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Das ist natürlich konstruktiver als irgend so eine funzelige Ampelkoalition: Mittelerde-Adlige im trocken-klarkonturierten Anime-Stil
Das ist natürlich konstruktiver als irgend so eine funzelige Ampelkoalition: Mittelerde-Adlige im trocken-klarkonturierten Anime-StilWarner Bros. Pictures

Wenn die Urahnen der Figuren aus J. R. R. Tolkiens Werk ihre eigene Geschichte erzählen: „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ kommt als Trickfilm ins Kino.

Geschichte war viele Jahrhunderte lang die Geschichte großer Männer. Sie zeichneten sich in Schlachten aus, saßen breitbeinig auf dem Thron, manche waren weise, andere brutal. Frauen waren Trophäen für die Heiratspolitik oder mussten sich schön anziehen, um bei Schwertkämpfen zur Zierde zu gereichen. Heute, da sich das Bild von den früheren Epochen zunehmend mit einem Großmythos von einem sehr langen Mittelalter vor der urkundlichen Geschichte vermischt, bekommen auch Frauen eine neue Bedeutung. Sie werden dazugeschrieben, ihr erzählerischer Rang kommt aus einem Bedürfnis nach Revision.

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