Neuer Almodóvar-Film :
Wo Trug und Trost zusammenfallen

Von
Bert Rebhandl
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Tilda Swinton (links) und Julianne Moore in „The Room Next Door“, dem ersten englischsprachigen Film von Pedro Almodóvar
Tilda Swinton (links) und Julianne Moore in „The Room Next Door“, dem ersten englischsprachigen Film von Pedro AlmodóvarIglesias Más/El Deseo

Sein erstes Alterswerk: Pedro Almodóvar erzählt in „The Room Next Door“ von zwei Freundinnen, vom Sterben und dem Kampf gegen die Vergänglichkeit.

Das Ende eines Lebens und das Ende der Welt fallen in jedem individuellen Tod zusammen. Wenn jemand stirbt, hört für diesen Menschen alles auf. Und für die Menschen drum herum? Pedro Almodóvar erzählt in seinem neuen Film „The Room Next Door“ von einer Frau, die sich auf ihren eigenen Tod vorbereitet. Und er erzählt von einer zweiten Frau, die als Zeugin und Gefährtin dabei sein soll. Das Unvertretbare am Sterben und die allgemeine menschliche Bestimmung zur Sterblichkeit sollen so eng wie möglich zusammengeführt werden. Eine Zumutung sowohl für die Journalistin Martha (Tilda Swinton) wie auch für ihre Freundin und ehemalige Kollegin Ingrid (Julianne Moore), für die Todgeweihte und für die designierte (vorläufige) Überlebende.

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