Der vierte Minions-Film : Sie – einfach gut vorhersehbar

Jede Menge prima Ordnungswidrigkeiten, feuer- und baupolizeilich Verbotenes sowie Tanzkampfszenen auf Discomusik der späten Achtziger: „Ich – einfach unverbesserlich 3“ fehlt die Geschichte.
Alles, was in Serie geht, weil es überaus erfolgreich war, steht vor dem Problem, dass der Erfolg mitunter mehr Mittel bereitstellt, als es Ideen für seine Fortsetzung gibt. Im Jahr 2010 kamen in „Ich – einfach unverbesserlich“ die Minions zur Zeichentrickwelt. Es sind kleine gelbe bebrillte und zumeist keckernde pillenförmige Wesen, die nur Quatsch im Kopf haben, aber auch zur Produktion von Marmelade oder zur Zerstörung von Kindergeburtstagen bereit sind. Hauptsache man kann dabei singen, jemand kommandiert den Schwarmblödsinn, damit auch das schiefgehen kann, und es macht nicht nur am Ende, sondern dauernd richtig Ärger. Ihr Motto lautet „Tohuwabohu“, und so ähnlich klingt auch ihre Sprache.





