„Dune: Part Two“ im Kino : Macht ist die schönste aller Drogen

Der Wille zur Macht, ästhetisch flankiert: Denis Villeneuves zweiter „Dune“-Film inszeniert ein schillerndes Coming-of-Age – und korrigiert damit einen Makel von Frank Herberts Romanvorlage.
Hätten die Leser Frank Herberts ersten „Dune“-Roman seinerzeit so aufgenommen, wie es der Autor beabsichtigte, wäre der zweite Teil ein anderes Buch geworden. Doch sie lasen die Geschichte von Paul Atreides als genretypische Heldenreise: Ein hochgeborener Jüngling entkommt den grässlichen Bösewichten, die sein gesamtes Geschlecht auslöschen, verbündet sich mit dem unterdrückten Naturvolk und führt es in den Befreiungskrieg gegen die gemeinsamen Peiniger.
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