„21 Bridges“ im Kino : Große Namen, kleingefilmt

Boseman, Simmons, Miller, James – „21 Bridges“ versammelt klingende Namen vor der Kamera. Doch der Thriller ist weniger als die Summe der beteiligten Talente. Er verschenkt die schönsten Gelegenheiten.
Jeder Film ist ein Gemeinschaftskunstwerk. Selbst der größte Autorenfilmer muss sich auf seine Kamerafrau verlassen können und die beste Drehbuchschreiberin auf die Schauspieler, die ihre Worte glaubhaft umsetzen. Wenn man ein Team mit herausragenden Qualitäten für ein Filmprojekt zusammenbekommt, heißt das aber noch lange nicht, dass das Endprodukt auch herausragend wird. „21 Bridges“ ist dafür ein Beispiel. Auf dem Papier sieht alles sehr gut aus: zwei Produzenten, die zuvor Superhelden-Blockbuster wie „Avengers: Infinity War“ verantwortet haben (Anthony Russo und Joe Russo), haben sich mit einem „Game of Thrones“-Regisseur (Brian Kirk) zusammengetan und obendrein für die Besetzung Chadwick Boseman („Black Panther“), J.K. Simmons („Whiplash“), Sienna Miller („American Sniper“) und Stephen James („Beale Street“) gewinnen können. Eigentlich kann da doch gar nichts schiefgehen.





