Freddie-Mercury-Versteigerung : Bombast-Rock im Auktionssaal

Eine halbe Million für seine Krone und ein großes Spektakel: Zweitausend registrierte Bieter wetteiferten in einer vierstündigen Abendauktion bei Sotheby’s um Objekte aus dem Nachlass des Queen-Sängers Freddie Mercury.
Mehr als vier Stunden dauerte die Abendauktion bei Sotheby’s in London, auf der die spektakulärsten Objekte aus dem Nachlass des Queen-Frontmanns Freddie Mercury versteigert wurden. Sie geriet zum fulminanten Erfolg: Das Auktionshaus hat seine höchsten Schätzungen für diese erste von sechs Auktionen des umfangreichen Inventars aus der Londoner Villa von Freddie Mercury weit übertroffen. Die 59 Lose des Abends – von insgesamt 2349 Losen der Auktionsserie – spielten netto 12,2 Millionen Pfund ein. Das sind fast fünf Millionen mehr als die höchste Prognose. Indem das Auktionshaus am Schluss noch das einzelne Los, das zuvor durchgefallen war, ohne Reserve verkaufte, gelang ein sogenannter „White Glove Sale“, wie Versteigerungen, bei denen alles unter den Hammer kommt, genannt werden. Damit hat Sotheby’s schon nach der ersten Mercury-Auktion die sieben bis elf Millionen Pfund übertroffen, mit denen die Firma den Gesamterlös der Suite veranschlagt hatte.


