Ergebnisse bei Karl&Faber : Die Sonne bringt es an den Tag
Die Auktionen des ersten Halbjahres bei Karl&Faber haben dem Auktionshaus einen Gesamtumsatz von sieben Millionen Euro gebracht. Ein Blick auf die Ergebnisse des Frühjahrs.
Eine Überraschung bescherte der Auktion mit Moderner Kunst bei Karl&Faber das Ölbild „L’Automne ou la Tentation“ von Pierre-Paul Girieud, das von 4000 auf 36.000 Euro ausscherte; ein süddeutscher Sammler bewilligte damit den zweithöchsten Auktionspreis für diesen Künstler, dessen Familie das Bild von 1907 marktfrisch eingeliefert hatte. Den Bestpreis der zu rund 53 Prozent verkauften, ausgewählten Werke lieferten Corinths „Tulpen, Flieder und Kalla“, als der Hammer bei 270.000 Euro (250.000/ 350.000) zugunsten eines Privatgebots fiel; „Weinlaub und Dahlien“, von Nolde aquarelliert, schafften verlässlich 100.000 Euro (bis 120.000), und Gabriele Münters „Blumenbild mit weißer Rose“ ging knapp über der Untertaxe bei 85.000 Euro weg. Ihr „Tauwetter im Dorf“ blieb beim Vorbehalt hängen, Liebermann und Klee enttäuschten mit Rückgängen.





