Galerien in Salzburg :
Die besten Ausstellungen zur Festspielzeit

Von
Brita Sachs, Salzburg
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Tête-à-Tête bei Thomas Salis: Ferdinand Hodlers „Bildnis Clara Pasche-Battié“ von 1914 neben einer undatierten „Maske“ aus Bronze von André Derain
Tête-à-Tête bei Thomas Salis: Ferdinand Hodlers „Bildnis Clara Pasche-Battié“ von 1914 neben einer undatierten „Maske“ aus Bronze von André DerainThomas Salis

Zu den Salzburger Festspielen präsentieren die Kunstgalerien der Stadt wieder besonders sehenswerte Schauen. Sechs Empfehlungen.

„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ Dieser schöne Aphorismus von Francis Picabia könnte als Leitmotiv über der Festspielausstellung der Galerie Salis in Salzburg stehen, denn sie bietet dem Kopf phantastische Anregungen fürs Richtungswechseln, indem sie zwischen je einem Bild und einer plastischen Arbeit Brücken über Kontinente und Jahrhunderte hinweg schlägt. Fast fünfhundert Jahre trennen Picabias „Transparence (Deux Têtes)“, eine kräftige Tuschezeichnung zweier sich überlagernder Gesichter von 1931, von dem hochexpressiven Kopf Johannes des Täufers an seiner Seite, der Ende des 15. Jahrhunderts am Niederrhein geschnitzt wurde.

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