Bilanz der Filmfestspiele : Die Winterhauptstadt des Weltkinos

Die Berlinale hat unter ihrer neuen Intendantin an filmischem Niveau gewonnen und sich als Symbol einer globalen kulturellen Gemeinschaft bewährt. Die deutsche Politik sollte das erkennen und belohnen.
Drei Frauen, Großmutter, Mutter und Tochter. Die Tochter hat sich in ihre Lehrerin verliebt; die beiden anderen lesen, Monate später, ihr Tagebuch einer Affäre, die keine war. Sie reden über das Manuskript und über das, was es bei ihnen ausgelöst hat: Erinnerungen, Wünsche, Sehnsüchte. Dazu sieht man in Rückblenden, was eigentlich passiert ist: ein paar Umarmungen und Streicheleinheiten, ein bisschen Strickunterricht. Aber natürlich ist sehr viel mehr geschehen, nicht an der Oberfläche, sondern innen, in den Herzen, im Kopf.



