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Urteil wegen Exports : Der Picasso bleibt

Wegen des Versuchs des Exports eines Gemäldes von Picasso ist der spanische Milliardär Jaime Botin zu 18 Monaten Haft und zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

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          Der spanische Ex-Banker, Milliardär und Kunstsammler Jaime Botín ist wegen des Versuchs, ein Gemälde von Picasso illegal zu exportieren, zu achtzehn Monaten Haft und zur Zahlung einer Geldstrafe von 52,4 Millionen Euro verurteilt worden. Ein Madrider Strafgericht hat das Urteil veröffentlicht.

          Rose-Maria Gropp

          Redakteurin im Feuilleton, verantwortlich für den „Kunstmarkt“.

          Botín soll versucht haben, Picassos „Tête de jeune fille“ von 1906 ohne Genehmigung außer Landes zu schaffen, um das Bild, dessen Wert auf 26,2 Millionen Euro geschätzt wird und das als national wertvolles Kulturgut eingestuft ist, im Ausland zu verkaufen. Im Sommer 2015 wurde es vom französischen Zoll auf einer Yacht vor Korsika beschlagnahmt und den spanischen Behörden übergeben.

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