Kulturförderung in Berlin :
Man spielt die Bildungsorte gegeneinander aus

Von
Elisabeth Fleschutz
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In der Urania: Joschka Fischer im Gespräch mit der Journalistin Anja Wehler-Schöck im März 2025
In der Urania: Joschka Fischer im Gespräch mit der Journalistin Anja Wehler-Schöck im März 2025dpa

Seit 137 Jahren gibt es den Urania-Verein, der Wissenschaft und Demokratie vermittelt. Zum 1. April hat der Berliner Senat die Förderung für 2025 ausgesetzt. Ein Gespräch mit der Direktorin Johanna Sprondel.

Sie sind seit zwei Jahren Direktorin der Urania. Was macht die Institution einzigartig?

Es ist ein Ort, an dem viele Themen, Sichtweisen, vor allem aber viele verschiedene Menschen zusammenkommen. In der Vergangenheit war es eine Institution des Berliner Westens, gut situiertes Bürgertum. Jetzt sind die Besucher deutlich jünger und kommen aus allen Bezirken, von Spandau bis Marzahn-Hellersdorf. Das ist ein Phänomen in Berlin: Für alle Berliner da zu sein, wo oft so stark nach Bezirken unterschieden wird.

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