Ein Fan gibt auf :
Warum ich 1860 München nicht mehr ertrage

Gastbeitrag
Von
Rainer Moritz
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Leidensfähig, aber nicht grenzenlos: Fans des TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße.
Leidensfähig, aber nicht grenzenlos: Fans des TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße.dpa

Adieu, ihr Löwen: Ein leidgeprüfter wahrer Fan des TSV 1860 München kündigt nach dessen Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern seinem Verein nun doch die Treue.

Wann es begann, kann ich genau sagen. Am 28. Mai 1965 kauerte ich im unschuldigen Alter von sieben Jahren vor dem Fernseher und verfolgte hoch erregt das Endspiel im Europacup der Pokalsieger: West Ham United gegen den TSV 1860 München. Auch wenn die Engländer das Spiel mit 2:0 gewannen, war von diesem Moment an klar, wem mein Fußballherz gehören würde: den Sechzgern, den Löwen. Für immer und ewig, dachte ich. Ein Jahr später reckten die begnadeten Radenkovic, Brunnenmeier, Grosser und Rebele die Meisterschale in den weiß-blauen bayerischen Himmel und hatten den verhassten FC Bayern hinter sich gelassen.

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