Neues Buch von Seyla Benhabib : Eine Welt ohne Konflikte ist gar nicht das Ziel

Weltweit beschwören Demagogen den Kosmopolitismus als Erzfeind: „Globalisten“ oder „Neoliberale“ würden nationale Kulturen ihrer Geschichte berauben und Flüchtlings-NGOs unterstützen. Die Politologin Seyla Benhabib verteidigt die Idee jetzt gegen ihre Verächter.
Kosmopolitismus hat einen schweren Stand. Weltweit beschwören ihn populistische Demagogen als Erzfeind. Wurzellose „Globalisten“ oder „Neoliberale“ würden nationale Kulturen ihrer Geschichte berauben, das internationale Recht zu wichtig nehmen, Flüchtlings-NGOs unterstützen oder gar globale Migrationsströme initiieren. Kurzum: Kosmopoliten und ihre Weltanschauung werden für alles mögliche Übel in der Welt verantwortlich gemacht.
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