Autorin Susanne Neuffer : Thelma und Louise arbeiten jetzt bei der Tafel

Mit sicherem Blick auf das Begehren und Entsagen: Susanne Neuffer nimmt in ihrem Erzählband „Im Schuppen ein Mann“ Menschen in den Blick, die gerade so durchkommen.
Was ist der Unterschied zwischen einer guten Erzählung und einer ordentlichen? Das lässt sich nicht pauschal oder mit messbarer Genauigkeit sagen. Aber die Antwort hat etwas mit einem Leseweg ins Offene zu tun. Mit Freiheit also. Susanne Neuffer, Jahrgang 1951, publiziert seit 1999 im Augsburger Maro-Verlag, der seine Gründungsenergie aus den Achtundsechzigern zog und zu den interessantesten kleinen Verlagen gehört (nicht nur, weil er sich Bukowski widmet). Neuffer begann an diesem schönen Ort mit Gedichten („Männer in Sils-Maria“), Bände mit Kurzprosa folgten. Ihre Protagonisten sind Menschen, die im Leben gerade so durchkommen. Von ihnen als Verlierern zu sprechen wäre stillos.





