FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Pflichtlektüre für Demokraten :
Die Mär vom guten Krieg

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Bevor in Ada Palmers Terra-Ignota-Reihe nach den Sternen gegriffen wird, braucht es eine neue Weltordnung
Bevor in Ada Palmers Terra-Ignota-Reihe nach den Sternen gegriffen wird, braucht es eine neue Weltordnungdpa

In ihrer „Terra Ignota“-Reihe beschreibt Ada Palmer das Scheitern einer fast perfekten Weltgesellschaft. Sie hat uns einiges zu erzählen, nicht nur über die Zukunft, sondern auch über die Gegenwart.

Die Technologie, die es Menschen ermöglicht, zu den Sternen zu fahren, entwickelt sich in jener Literatur, die meist aus einem unnötigen Servicegedanken heraus Science-Fiction genannt wird, häufig aus zwei Standardszenarien. Aus der Not: Die Lebensbedingungen auf der Erde haben sich derart verschlechtert, dass die Rettungsboote jetzt weltraum­fähig gemacht werden müssen. Oder aus der Tugend: Die Erdengesellschaft hat sich so weit entwickelt, die Technik ist so weit fortgeschritten, dass interstellares Reisen, also vom einen Sonnensystem zum anderen, möglich wird. In beiden Fällen beginnen die wahren Probleme oft erst jenseits des Erdkreises.

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