Eginald Schlattner wird neunzig : Mit den Dingen reden und mit den Toten

Der Pfarrer aus Siebenbürgen, der blieb: Eginald Schlattner breitet pünktlich zum neunzigsten Geburtstag seinen Gedächtnisteppich in einem neuen Buch aus: „Brunnentore“.
Wer diesen Pfarrhof betritt, findet sich in verschollenen Zeiträumen wieder, die aber sehr Gegenwart sind: Es könnte die k. u. k. Zeit sein, denn an der Wand im Vorraum hängt eine Karte der Donaumonarchie vor 1914. Die Stola des Pfarrers verkündet christliche Zeitordnung, der Bus mit deutschen Lesern vor dem Haus die literarische Präsenz.
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