Film „But I’m a Cheerleader“ : Zwischen Kitsch und Kult

„But I’m a Cheerleader“ treibt jedes heteronormative Klischee auf die Spitze. Jamie Babbit gelang vor fünfundzwanzig Jahren damit ein Rundumschlag, der seiner Zeit voraus war.
Wenn eine Frau in einem Film das erste Mal die Leinwand betritt, passiert das häufig so: Die Kamera fährt in Zeitlupe über ihren Körper, fängt ihre langen Beine ein, zeigt ihre Taille, ihre Brüste und irgendwann ihr Gesicht. Feministische Filmemacherinnen wie Nina Menkes kritisieren diese Kameraeinstellung. Sie sei sexistisch und reproduziere den männlichen Blick auf den weiblichen Körper. Eine Objektifizierung von Frauen also.
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