Ernährungswissenschaft : Und dann noch ein Müsli

Das Frühstück ist angeblich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Manche sagen hingegen, es sei überflüssig. Oder gar schädlich wie Rauchen. Muss man das ernst nehmen?
Frühstücke wie ein Kaiser“, lautet eine alte Ernährungsregel, für die Otto von Bismarck Pate gestanden haben könnte. Er war zwar nur Kanzler des Deutschen Reiches, aber schon zum Frühstück legendär gefräßig. Koteletts, Gänsebrust und Spickaal standen der Überlieferung zufolge regelmäßig auf des Fürsten morgendlichem Speiseplan, sein Leibarzt berichtete von bis zu 16 Eiern, die Bismarck dabei verdrücken konnte, gefolgt von Cognac und Zigarre. Allzu sehr geschadet hat es ihm offenbar nicht – der eiserne Kanzler wurde immerhin 83 Jahre alt.





