Eintracht Frankfurt : Mit serbischem Schwung in den Stresstest

Medojevic oder Ignjovski? Einen von beiden könnten Eintracht-Trainer Veh und das Team für das Heimspiel gegen Schalke 04 gut gebrauchen.
Es hat schon viele Debatten darüber gegeben, wie sinnvoll es ist, eine Bundesligamannschaft abzuschotten. Die Vorteile liegen auf der Hand, wenn die Frankfurter Eintracht kein Publikum mehr beim Training zulässt und andere Auftritte ihrer Spieler in der Öffentlichkeit stark einschränkt: Einerseits haben Spione gegnerischer Vereine keine Chance mehr, Spielzüge oder Abläufe bei Standards zu filmen, andererseits kann die Konzentration auf das Wesentliche den Spielern die Sinne für die Bedeutung der Situation schärfen. Aber es gibt auch einen Nachteil, wenn es gelingt, eine Wagenburgmentalität zu schaffen: Die Gefahr ist groß, dass die Mannschaft ob der Größe des Augenblicks verkrampft. Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner sagte bei der Analyse der Hinrunde: „Ich glaube, wir haben vor dem Heimspiel gegen Darmstadt zu viel Druck gemacht, das war kontraproduktiv.“





