Tödliche Rettung in Frankfurt :
Familie trauert um jugendlichen Lebensretter

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Abgebaut: An der Ostendstraße gab es keine Notrufsäule. Die Tante des verunglückten Jugendlichen macht auch der Bahn schwere Vorwürfe.
Abgebaut: An der Ostendstraße gab es keine Notrufsäule. Die Tante des verunglückten Jugendlichen macht auch der Bahn schwere Vorwürfe.dpa

Der Schüler Alptug S. bewahrt einen Obdachlosen davor, vom Zug überrollt zu werden. Doch er bezahlt seinen Mut mit dem Leben. Seine Angehörigen trauern nicht nur, sie sind auch wütend.

Die Mutter hatte an jenem Nachmittag auf Alptug S. gewartet. Am Morgen war er nach Frankfurt gefahren, zu seinem Chemiepraktikum. Gegen viertel vor vier hatte er das Labor verlassen. Er rief einer Kollegin noch ein fröhliches „Bis morgen“ zu. Dann ging er zur Station Ostendstraße, um in die S-Bahn Richtung Hanau zu steigen. In seiner Heimatstadt kam er nie an.

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