Umstrittene Reform der Lehrpläne :
Schreibschrift stirbt aus

Von
Christian Füller, Berlin
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Schönschrift, von oben nach unten: Sütterlin kann heute kaum mehr jemand lesen. Die Lateinische Ausgangsschrift und die Schulausgangsschrift sind verbundene Schreibschriften, die Buchstaben der Vereinfachten Ausgangsschrift nähern sich schon Druckbuchstaben an. Zusätzlich zur Schreibschrift lernen Kinder bisher die handgeschriebene Druckschrift. Die neue, umstrittene Grundschrift soll das Lernen leichter machen.
Schönschrift, von oben nach unten: Sütterlin kann heute kaum mehr jemand lesen. Die Lateinische Ausgangsschrift und die Schulausgangsschrift sind verbundene Schreibschriften, die Buchstaben der Vereinfachten Ausgangsschrift nähern sich schon Druckbuchstaben an. Zusätzlich zur Schreibschrift lernen Kinder bisher die handgeschriebene Druckschrift. Die neue, umstrittene Grundschrift soll das Lernen leichter machen.Ute Andresen

Immer mehr Schüler in Deutschland lernen nur noch eine Grundschrift. Wissenschaftler, Lehrer und Schriftsteller warnen, die Abschaffung der Schreibschrift setze „leichtfertig eine Kulturtechnik aufs Spiel“.

Immer mehr Schüler in Deutschland lernen keine Schreibschrift mehr. Stattdessen wird ihnen eine neue Grundschrift beigebracht, die der Druckschrift ähnelt. Hamburg hat die Grundschrift in den Lehrplan aufgenommen. In Hessen wird sie ebenfalls praktiziert. Dort können die Schulen entscheiden, ob sie ihren Schülern die neue Schrift beibringen. Nordrhein-Westfalen war 2003 das erste Land, in dem Grundschulen die Grundschrift einführen konnten. In Baden-Württemberg wendet ein Dutzend Schulen die Grundschrift an. Die Kultusministerkonferenz macht bei Schriften keine Vorgaben.

FAZ

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