http://www.faz.net/-gum-93mur

Einbruchsopfer Annegret Kramp-Karrenbauer: Im dem Wohnhaus in Püttlingen wurde „umfangreiches Spurenaufkommen“ sichergestellt Bild: dpa

Schmuck und Geld weg : Nach Einbruch bei Kramp-Karrenbauer noch keine Hinweise auf Täter

  • Aktualisiert am

Die Einbrecher brachen ein Fenster auf, durchwühlten mehrere Räume, nahmen Bargeld und Schmuck mit. Jetzt kommen die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Wohnhaus der saarländischen Ministerpräsidentin auf den Prüfstand.

          Nach dem Einbruch in das Privathaus der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Polizei noch keine konkrete Spur von den Tätern. „Die Ermittlungen werden mit Nachdruck betrieben“, sagte Polizeisprecher Georg Himbert am Freitag in Saarbrücken. Im dem Wohnhaus in Püttlingen sei „umfangreiches Spurenaufkommen“ sichergestellt worden, das ausgewertet werde. Zudem habe es mehrere Hinweise aus der Bevölkerung gegeben.

          Der oder die Täter hätten bei dem Einbruch am frühen Mittwochabend Bargeld „im niedrigen dreistelligen Eurobereich“ und Schmuck gestohlen, sagte der Sprecher. Sie waren durch ein aufgebrochenes Fenster eingestiegen und hatten mehrere Räume durchwühlt. Zum Tatzeitpunkt war niemand im Haus: Ein Sohn der Regierungschefin entdeckte den Einbruch, als er abends nach Hause kam.

          Nach der Tat kamen die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Wohnhaus von Kramp-Karrenbauer auf den Prüfstand. „Die Maßnahmen sind die ganze Zeit gelaufen, sind aber aufgrund des Ereignisses neu bewertet worden. Und es kann durchaus sein, dass man dort jetzt ein bisschen höher einsetzt“, sagte Himbert. Die Polizei sagte aber nichts über die Art und Weise, wie das Haus geschützt wird. In die Ermittlungen ist die Staatsschutzabteilung des Landespolizeipräsidiums eingebunden.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Mahnmal-Kopie neben Höckes Wohnhaus Video-Seite öffnen

          Aktionskunstwerk : Mahnmal-Kopie neben Höckes Wohnhaus

          Aktionskünstler der Gruppe „Zentrum für Politische Schönheit“ haben auf dem Nachbargrundstück des AfD-Politikers Björn Höcke eine Kopie des Berliner Holocaust-Mahnmals errichtet. Höcke hatte das Original zuvor als „Denkmal der Schande“ bezeichnet.

          Die Mutter Indiens Video-Seite öffnen

          Indira Gandhi : Die Mutter Indiens

          Indira Gandhi ist eine nationale Ikone Indiens. Doch über das politische Erbe der ersten und einzigen Ministerpräsidentin des Landes wird immer noch gestritten. Heute wäre sie 100 Jahre alt geworden.

          Topmeldungen

          Unruhe bei Sozialdemokraten : Was will die SPD?

          Bloß keine Neuwahlen! Und bloß keine Große Koalition! Die SPD trägt ihren inneren Konflikt zur eigenen Zukunft mittlerweile offen aus.Parteichef Schulz steht bereits unter Beschuss. Wie viel Unterstützung hat er noch?
          Bei dem Unfall in der Münchner Innenstadt wurden zwei Personen schwerverletzt, ein Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

          Bei Unfall in München : Über 200 Gaffer behindern Rettungskräfte

          Zahlreiche Schaulustige haben bei einem Unfall in der Münchner Innenstadt die Rettungskräfte zum Teil massiv behindert. Erst nach zahlreichen Platzverweisen kommen Polizei und Feuerwehr zu den Verletzten durch. Das könnte Konsequenzen haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.