Neuer ESA-Satellit : Wächter im All
Zur besseren Beobachtung der Erde hat die Esa den ersten Satelliten der „Sentinel“-Reihe ins All geschossen. Er soll den Planeten in weniger als einer Woche komplett abtasten - mit noch nie dagewesener Genauigkeit.
Erst war nur ein grelles Leuchten zu sehen, als die Haupttriebwerke der Sojus-Rakete um 18:02 Uhr Ortszeit zündeten. Dann fühlte man ein leichtes vibrieren. Der Lärm der Antriebsmotoren erreichte die gut hundert Zuschauer am fünf Kilometer entfernten Aussichtspunkt „Kolibri“ aber erst Sekunden später. Da hatte die russische Trägerrakete samt ihrer wertvollen Nutzlast in der Spitze den Startplatz auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schon verlassen und schoss wie wie ein brennender Pfeil senkrecht in den Abendhimmel.





