Finanzkrise :
Europa dringt auf Regeln für Schattenbanken

Von
Stefan Ruhkamp
Lesezeit:
Wollen die Schattenbanken an die Leine nehmen: FSB-Generalsekretär Andresen und Notenbankchef Carney
Wollen die Schattenbanken an die Leine nehmen: FSB-Generalsekretär Andresen und Notenbankchef CarneyBloomberg

Der Finanzkrise folgte eine schärfere Regulierung. Doch was ist mit Hedgefonds und Geldmarktfonds? Sie können zwar auch gefährlich sein, die Regeln sind aber lückenhaft. Nun gibt es neue Vorschläge.

Kein Ort, kein Finanzprodukt und kein Akteur solle unreguliert bleiben, so lautete einst das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gegeben im Jahr 2008 zu Beginn der Finanzkrise. Fünf Jahre später ist die wirksame Regulierung aller Bereiche der Finanzmärkte längst nicht erreicht. Die sogenannten Schattenbanken machen den Aufsehern Sorgen, die nicht wie Banken reguliert sind, aber ähnlich große finanzielle Risiken anhäufen können. Nun hat der Rat für Finanzstabilität, Financial Stability Board oder FSB genannt, neue Empfehlungen gegeben, zumindest in einigen Teilbereichen scheint es voranzugehen. Das Gremium arbeitet im Auftrag der G-20, der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die sich in der kommenden Woche in Sankt Petersburg treffen werden.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Cloud Architect- AWS (m/f/d)
Advantest Europe GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieure*innen im Straßen- und Radwegebau (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt