DIW-Studie : Erben bekommen weit mehr Vermögen als bisher angenommen

Über die exakte Höhe des in Deutschland an Erben weitergebenen Vermögens liegen nur Schätzungen vor. Berliner Ökonomen beziehen für eine neue Studie auch die Auswirkungen regelmäßigen Sparens sowie Wertsteigerungen ein - und kommen zu ganz anderen Zahlen.
In Deutschland wird in den nächsten Jahren nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weit mehr vererbt und verschenkt als bisher angenommen. Zwischen 2012 und 2027 belaufe sich das Erbvolumen auf schätzungsweise bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist gut ein Viertel mehr als in früheren Studien unterstellt, wie aus einem aktuellen Bericht des DIW hervorgeht. Die Berliner Forscher berücksichtigten bei den Zahlen nach eigener Aussage auch Wertveränderungen sowie Auswirkungen von regelmäßigem Sparen. Dadurch übertreffe das voraussichtliche Erbvolumen den reinen Vermögensbestand deutlich.
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