Soziale Ungleichheit :
Wann sich Gehälter gerecht anfühlen

Von
Boris Holzer
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Für manche Geschäftsleute spielt Geld keine Rolle.
Für manche Geschäftsleute spielt Geld keine Rolle.Picture Alliance

Die Studie einer amerikanischen Politikwissenschaftlerin untersucht, wann soziale Ungleichheit in den Augen der Betroffenen besonders groß ist. Das Ergebnis: Wahrnehmung und Wirklichkeit sind nur lose gekoppelt.

Soziale Ungleichheit wird in vielen Ländern als Problem wahrgenommen, aber jeweils in durchaus unterschiedlichem Maße. Als problematisch gelten einerseits Chancenungleichheiten, die aus familiärer Herkunft resultieren, andererseits solche, die sich in einer zu großen Spreizung von Einkommens- und Vermögensniveaus niederschlagen. Im ersten Fall steht die unerwünschte Verstetigung von Ungleichheit im Vordergrund, im zweiten die Vermutung, „zu viel“ Ungleichheit könnte zu Unmut führen. Doch wann ist die Ungleichheit in den Augen der Betroffenen zu groß? Und bedeutet mehr Ungleichheit auch lauteres Rufen nach Umverteilung?

FAZ

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