Autozulieferer in der Krise : ZF fertigt weiter Elektromotoren – baut jedoch weitere Stellen ab

Der Zulieferer kommt in der Restrukturierung seiner Antriebssparte voran. Trotzdem fallen mehrere Hundert Stellen in Bayern weg – und betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.
Der Autozulieferer ZF fertigt auch in Zukunft Motoren und Wechselrichter für elektrische Antriebe, baut aber zusätzlich eine mittlere dreistellige Zahl von Arbeitsplätzen an den bayerischen Standorten Schweinfurt und Auerbach ab, um die Kosten für die Produktion der Komponenten zu senken. Das ist das Ergebnis einer mehrmonatigen Sonderprüfung, in der das Friedrichshafener Unternehmen analysiert hat, ob eine Eigenfertigung langfristig wettbewerbsfähig bleibt oder ein externer Zukauf dieser für die Elektromobilität wichtigen Schlüsselbauteile wirtschaftlicher wäre.


