Künstliche Intelligenz :
Die neuen Umverteilungsphantasien

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Mitarbeiter von Samsung in Südkorea streiken für eine andere Verteilung der KI-Gewinne.
Mitarbeiter von Samsung in Südkorea streiken für eine andere Verteilung der KI-Gewinne.EPA

Der Boom in der Künstlichen Intelligenz verspricht einigen Unternehmen sagenhafte Gewinne, andernorts fürchten Mitarbeiter um ihre Jobs. Schon fordern manche mehr Umverteilung. Aber vielleicht ist das gar nicht nötig.

Die rapiden Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz beflügeln allerorts die Phantasien. „Arbeit wird optional“, glaubt Billionär Elon Musk, die KI werde so einen Überfluss produzieren, „dass es keine Inflation mehr gibt“. Diese Zukunft erfordere große politische Maßnahmen, meinte Anthropic-Chef Dario Amodei schon vor einigen Jahren: „Es wäre dystopisch, wenn da ein paar Leute Billionen von Dollar verdienen und die Regierung dann nur das Geld an die ungewaschenen Massen verteilt.“ Der Wohlstand müsse umverteilt werden, meinte im März selbst der nicht unter Sozialismusverdacht stehende Blackrock-Chef Larry Fink: „Das massive Vermögen, das vergangene Generationen geschaffen haben, floss größtenteils an die Leute, die schon Vermögen hatten. Jetzt droht KI dieses Muster in noch viel größerem Ausmaß zu wiederholen.“

FAZ

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