KI-Musik im Streaming :
„Wir haben nichts gegen KI-Songs“

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Deezer-Chef Alexis Lanternier
Deezer-Chef Alexis LanternierBenjamin Loembet/Deezer

Deezer ist der einzige Dienst, der KI-Musik als solche kennzeichnet. Ein Gespräch mit CEO Alexis Lanternier über 75.000 neue KI-Songs am Tag, Betrugsmaschen – und wie rege die Lieder eigentlich gehört werden.

Herr Lanternier, KI-Musik flutet die Streamingdienste, ist Ihnen schon ein KI-Song begegnet, den Sie wirklich gut fanden?

Es gibt viele KI-Songs, die ziemlich gut klingen. Deshalb werden sie auch gestreamt. Wir schließen komplett KI-generierte Songs bei Deezer von den algorithmischen Empfehlungen und aus kuratierten Playlisten aus, aber es gibt Nutzer, die aktiv danach suchen und diese Songs hören wollen. Da geht es nur um 0,5 Prozent aller Streams, aber das sind trotzdem Millionen Abrufe. Ich persönlich fand zum Beispiel die Afrobeat-Version von „Papaoutai“ gut, die jemand mit Suno erstellt hat. Das Original, aufgenommen vom belgischen Musiker Stromae, war vor gut zehn Jahren ein Hit in Frankreich.

FAZ

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