Energiepolitik : Das Ende des „Rundum-sorglos-Pakets“

Das Kabinett bringt zwei zentrale Reformprojekte von Wirtschaftsministerin Reiche auf den Weg. Die Förderung für private Solaranlagen läuft schrittweise aus.
Kurz bevor im Berliner Regierungsviertel ein wenig Sommerruhe einkehrt, hat das Kabinett am Mittwoch zwei zentrale Reformprojekte für die Energiepolitik auf den Weg gebracht. Es handelt sich um den Entwurf für das überarbeitete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das sogenannte Netzpaket. Damit kann der Bundestag die Vorhaben wohl wie geplant nach der Sommerpause verabschieden. Die Änderungen betreffen sowohl Privatleute, die eine Solaranlage auf ihrem Hausdach installieren wollen, als auch professionelle Erzeuger von Erneuerbaren sowie die Netzbetreiber. In Kraft treten sollen die Änderungen, sofern auch die EU-Kommission zustimmt, Anfang 2027.


