Zwischen Metropole und Dorf : „Städter wünschen sich mehr Grün“

Das Wohnverhalten wandelt sich. Immobilienentwickler Lothar Schubert spricht im Interview über das Leben in Metropolen, im Speckgürtel und auf dem Dorf.
Im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren sehen wir hier keine großen Veränderungen. Stadt und Land sind in den verschiedenen Lebensphasen jeweils unterschiedlich beliebt. Vor allem die jüngeren Generationen bis Mitte 30 zieht es in die Stadt, um hier ihre Ausbildungen zu absolvieren. Die Gruppen, die eine Familie gegründet haben, bevorzugen häufig ländlichere Regionen oder periphere Lagen von Großstädten, um hier mit ihren Kindern zu leben. Im Alter wiederum gehen die Menschen zurück in die Stadt, da die Versorgung, im Hinblick auf Medizin und Pflege, oftmals besser ist. Genauso genießt die Generation 60 plus die kulturellen Angebote in kurzer Reichweite. In unseren aktuellen Quartiersbausteinen wie dem Eleven Decks im Überseequartier Süd in Hamburg versuchen wir genau den Bedürfnissen all dieser Zielgruppen gerecht zu werden. So planen wir gerade hier kleinere Penthäuser mit einem Garten von bis zu 200 Quadratmetern, damit die Zielgruppe 60 plus, die ihr Haus auf dem Land verkauft hat, auch in der Stadt das Gärtnern weiter ausleben kann.


