Metropolen statt Schrumpfung : Großstadtrevier
Von Schrumpfung kann in den Großstädten keine Rede sein. Die Verstädterung der Welt fordert aber gerade die Metropolen heraus.
Deutschland soll über Nacht geschrumpft sein. Nach der neuen Zensus-Erhebung des Statistischen Bundesamts leben jedenfalls plötzlich 1,4 Millionen Menschen weniger im Land als gedacht. Ein Grund: Viele Ausgewanderte hätten sich nicht abgemeldet. Doch trotz manchen Wegzugs wächst die Bevölkerung: Vom Zensus 2011 bis zur Erhebung für das Jahr 2022 ist die Einwohnerzahl in Deutschland um 2,5 Millionen Menschen gestiegen. Berlin, München und Frankfurt haben in dem Zeitraum jeweils um rund 10 Prozent zugelegt. Von Schrumpfung kann in den Großstädten keine Rede sein. Das zeigt sich auch auf den Immobilienmärkten: Häuser und Wohnungen bleiben im städtischen Raum begehrt – zwar haben die Kaufpreise nachgegeben, aber die Mieten legen weiter zu.
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