Segeln exquisit :
Die Sache mit der Zwölf

Von
Erdmann Braschos
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Ab vier Windstärken ist Zwölfersegeln eine kernige Sache. Exquisites Retro-Segelfestspiel mit America’s-Cup-Nimbus zur Weltmeisterschaft vor Helsinki.
Ab vier Windstärken ist Zwölfersegeln eine kernige Sache. Exquisites Retro-Segelfestspiel mit America’s-Cup-Nimbus zur Weltmeisterschaft vor Helsinki.Erik Lähteenmäki/Sailpix.fi

Die einstmals fast vergessene Klasse der 12-mR-Rennyachten hat sich wieder zum exquisiten Parkett alljährlicher Segelfestspiele entwickelt. Mit einer Note Gemauschel. Ein Blick hinter die Kulissen.

Der Zwölfer ist der Platzhirsch der Regattabahnen. Eine ansehnliche wie fordernde Rennyacht. Seit auf diesen Planken die Segelschlachten des America’s Cups vor Newport und Fremantle ausgefochten wurden, eine Yacht mit speziellem Nimbus. Hinreißend elegant, endlos auf die Seite zu legen, tierisch gut am Wind. Das ultimative Männerspielzeug für ein Dutzend Buddies, die mit Augenmaß, Bizeps, Hirn und Puste knapp 30 Tonnen Edelholz der Vintage-Exemplare aus den Dreißigerjahren um die Bojen scheuchen. Sehenswerter, arbeitsteiliger, intensiver als auf einem Zwölfer lässt sich das Wochenende auf dem Wasser kaum verbringen.

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