Strom statt Sprit : Verkabelt
Aral verkauft längst nicht mehr nur Benzin und Diesel. Immer öfter kann man auch Strom tanken. Bis 2030 soll das Netz auf 20.000 Ladepunkte ausgebaut werden.
Die mobile Welt ändert sich. Wenn wir uns zurzeit auch in einer großen Delle befinden – der Kunde will nicht so, wie sich die Politik das vorstellt –, stehen dennoch die Zeichen weiter auf Elektromobilität. Deutlich zu sehen war das auch auf der am Sonntag beendeten Nutzfahrzeug-IAA in Hannover. Alle wollen hin zum Strom, nur ist die fehlende Infrastruktur für die großen und dann so leisen Brummer ein Riesenproblem, das allenthalben beklagt wird. Dagegen tut sich bei den Autos schon eine Menge. Das Ladenetz wächst unaufhörlich, und die bisherigen Benzinverkäufer sind schon längst auf den Zug aufgesprungen. So hat Aral unter dem Namen „Pulse“ inzwischen eines der größten Ladenetze in Deutschland, bislang gibt es rund 3000 Ladepunkte an 400 Standorten. Und übrigens auch 24 Ladestationen dezidiert für Lkws. Bis 2030 will Aral sein Netz auf 20.000 schnelle Ladepunkte ausbauen, jedes Jahr werden ungefähr 100 Millionen Euro investiert. „Wir glauben fest an die Elektromobilität“, sagte Aral-Vorstand Alexander Junge in einem Gespräch mit der F.A.Z.



