„Der Fahrer muss durch den Schmerz gehen“
Fotos, die von Hingabe und Leid erzählen: Kristof Ramon zeigt Radprofis in ihren verletzlichsten Momenten. Ein Gespräch über die Ethik der Erschöpfung und die Versuchungen des Voyeurismus.
Fotos, die von Hingabe und Leid erzählen: Kristof Ramon zeigt Radprofis in ihren verletzlichsten Momenten. Ein Gespräch über die Ethik der Erschöpfung und die Versuchungen des Voyeurismus.
Wo bitte geht’s zum Tour-Sieg? Bei der Bergankunft in Pla d'Adet kommt Tadej Pogacar seinem Ziel wieder ein Stück näher. Doch am Nationalfeiertag der Franzosen wartet schon der nächste wilde Ritt.
Nach dem ersten Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt lassen es die Radprofis zunächst ruhiger angehen. Im Massensprint setzt sich dann der Belgier Jasper Philipsen durch – zum Leidwesen von Pascal Ackermann.
Er ist über mehr als 230 Kilometer nicht aufzuhalten: Biniam Girmay aus Eritrea schreibt bei der Tour de France sensationell Radsportgeschichte. Tadej Pogacar verliert das Gelbe Trikot.
Der 30 Jahre alte Radprofi Pascal Ackermann startet erstmals bei der Frankreich-Rundfahrt. Das internationale Publikum interessiert sich aber mehr für Mark Cavendish, der Eddy Merckx abhängen will.
Beim Rad-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich fährt Tadej Pogacar auch Mathieu van der Poel in Grund und Boden. Die Radsport-Welt streitet, was das für den Giro d’Italia und die Tour de France bedeutet.
Vor zwei Jahren musste der Slowene wegen eines Todesfalls vom Rad-Klassiker in den Ardennen abreisen, im vergangenen Jahr stürzte er: 2024 fährt Tadej Pogacar allen davon und gewinnt das Rennen.
Bei extrem schwierigen Wetterbedingungen erreicht nicht einmal ein Drittel der Radrennfahrer das Ziel. An der berüchtigten Mauer von Huy setzt sich ein Brite durch.
Die Konkurrenz verharrt in Ehrfurcht: Mathieu van der Poel, Tadej Pogacar und Co. dominieren Radrennen nach Belieben, aus den Frühjahrsklassikern werden Langweiler. Doch wie kann das sein?
Mathieu van der Poel macht auch bei Paris–Roubaix die Musik: Der Niederländer siegt nach einem Solo über 60 Kilometer. Auch ein Deutscher fährt an der Spitze mit und landet am Ende auf Platz vier.
Das Radrennen Paris–Roubaix soll das spektakulärste, unvorhersehbarste und gefährlichste sein. Der Verein „Amis de Paris–Roubaix“ kümmert sich um das Kopfsteinpflaster – und bewahrt damit einen Mythos.
Auf Radprofi John Degenkolb wartet der härteste Rütteltest des Jahres. Beim Klassiker Paris–Roubaix zählen Glück, Pech und beste Vorbereitung. Degenkolb hat viel Kraft und Hoffnungen investiert.
Die schweren Stürze bei den Rundfahrten haben ihre Vorgeschichten: Schmale Lenker, rasante Abfahrten, aggressive Fahrweisen, ständiges Teamradio – und Hilfsmittel, über die niemand offen spricht.
Radprofi Nils Politt will bei Paris–Roubaix vorne mitfahren. Im Interview spricht er über das knüppelharte Kopfsteinpflaster und wie er Tadej Pogacar bei der Tour de France zum Sieg verhelfen will.
Beim Sieg in Flandern zermürbt Mathieu van der Poel seine Gegner, behält im Chaos stets den Durchblick. Auch die Bierduschen wütender Fans machen ihm nichts. Und van der Poel hat noch Großes vor.
Radprofi Mathieu van der Poel gewinnt die Flandern-Rundfahrt überlegen. Am berüchtigten Koppenberg beweist der Niederländer, dass er anders ist als die anderen. Auch aus deutscher Sicht gibt’s Grund zur Freude.
Ein Sturz, der alles verändert: Für Matteo Jorgenson bietet die neue Radsaison wie jetzt bei der Flandern-Rundfahrt ungeahnte Perspektiven. Dabei profitiert der Amerikaner auch von einer App.
Neben den fünf „Monumenten des Radsports“ will Pogacar auch die sieben wichtigsten einwöchigen Rennen gewinnen. Bei einem anderen Klassiker wird Weltmeister van der Poel überrascht.
Mit Radprofi Jasper Philipsen siegt bei Mailand-Sanremo erstmals seit 2016 wieder ein Sprinter. Hinterher muss der Belgier sich beim Vorjahressieger bedanken – und ist überrascht von seinen Werten.
Der Slowene Pogacar hat mit seinen gefürchteten Angriffen keinen Erfolg. Auf der Via Roma von Sanremo schlägt die Stunde der Sprinter. Der schnellste Mann der Tour de France 2023 ist nicht zu stoppen.
Der Radsport steht vor einem „Super-Jahr“. Doch das reicht ihm nicht. Namhafte Teams sind unzufrieden mit der Vermarktung ihres Sports. Helfen weniger Rennen und saudisches Geld?
Tadej Pogacar hätte es ruhig angehen lassen können – doch er wählt für den Saisoneinstieg das Rennen Strade Bianche. Mit seiner Leidenschaft dafür ist er nicht allein.
Durch Matsch und über Treppen: Crossrennen fordern dem multibegabten Mathieu van der Poel viel ab. Wird er künftig von der Disziplin ablassen? Eines aber könnte ihn halten.
Mathieu van der Poel, wer sonst? Der niederländische Alleskönner, im vergangenen Jahr auch Straßen-Weltmeister, ist im Cross-Radsport eine Klasse für sich. Nun ist er dicht dran am WM-Rekord.
Vor einem Jahr erlebt Mathieu van der Poel bei der WM den australischen Albtraum. Nun macht er daraus den schottischen Traum. Geholfen hat ihm dabei eine besondere Entdeckung bei der Tour.
In Führung liegend stürzt der Niederländer Mathieu van der Poel – und gewinnt trotzdem nach der Cross- auch die Straßenrad-WM. Zuvor stoppt eine Protestaktion das Rennen fast eine Stunde lang.
Jasper Philipsen fiel lange durch seine Schusseligkeit auf. Bei der Tour de France zeigt er, dass er ein Weltklasse-Sprinter ist. Nun könnte er einen besonderen Rekord brechen.
Wout van Aert ist bei der Tour de France für so ziemlich alles im Team Jumbo-Visma zuständig und damit das Ass von Spitzenreiter Jonas Vingegaard. Warum tut sich einer der besten Fahrer der Welt das an?
Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard machen die Frankreich-Rundfahrt zu einem Spektakel. Dabei unterscheiden sich die beiden Rad-Stars deutlich. Jetzt kehren sie mit der Tour an einen besonderen Ort zurück.
Jasper Philipsen ist bei der 110. Tour de France der König der Sprinter. Der Belgier gewinnt auch die dritte Massenankunft – und macht damit den Traum von Cavendish auf die Krönung erst mal zunichte.
Der vielseitige Mathieu van der Poel übernimmt bei der Tour de France nun auch noch den Knochenjob im Radsport. Gemeinsam mit Jasper Philipsen ist er so zur ersten Sensation dieser Rundfahrt geworden.
Das immer anspruchsvollere Streckendesign der Tour de France ist nichts für die reinen Kraftpakete. Sprintertypen wie Jasper Philipsen oder Phil Bauhaus können ihr Vermögen besser ausspielen.
Bei seiner ersten Tour-Teilnahme hat Phil Bauhaus den Sieg der dritten Etappe schon vor Augen. Doch der Belgier Jasper Philipsen macht den großen Traum des Deutschen kurz vor dem Ziel zunichte.
55.000 Höhenmeter bis zum Ziel in Paris: Wer am Ende der Tour de France in Gelb auf den Champs-Elysee einbiegen will, muss klettern können – vom Start weg. Das sind die Kandidaten auf den Gesamtsieg.
Remco Evenepoel war auf dem Weg in den Profifußball, nun könnte er ein neuer Eddy Merckx werden. Beim Giro d’Italia hat er noch eine Rechnung offen, danach soll er die Tour de France dominieren.
Die Klassiker-Saison im Radsport endet mit einem spektakulären Rennen und zeigt, wie weit die Stars der Szene ihrer Konkurrenz enteilt sind. Auch der gestürzte Tadej Pogacar kann schon wieder lachen.